Ohne Bäume kein Leben
            Bäume spenden Leben. Bäume zu schützen ist Bürgerpflicht!

Bäume  im Neuen Garten  in Potsdam

 

Das Parkgelände "Neuer Garten" umfasst ein Fläche von 102,5 Hektar. Es grenzt im Norden an den Heiligen See und den Jungfernsee.

Friedrich Wilhelm II.  ließ ab 1787 einen Garten anlegen, der sich vom barocken Park Sanssouci abheben sollte. Die Gestaltung des neuen Garten sollte der Natur nachgebildet sein und den landschaftlichen Charakter betonen. Bäume und pflanzen sollten ungeschnitten und natürlich wachsen.

Eichenallee

Bild oben: Blick auf die Eichenallee - am Eingang zum Neuen Garten. Bild unten: Säuleneichen bildem die Eichenallee

Baumwanderung im Neuen Garten in Potsdam mit Herr Claas Fischer (ausgebildeter Ranger, geprüfter Natur- und Landschaftspfleger und großer Naturliebhaber).

 Wir (eine kleine Gruppe von sieben bauminteressierten Potsdamern)  trafen uns am 18. Juni 2017 am Eingang zum Neuen Garten in Potsdam, Allenstraße.

In einer eineinhalb-stündigen Wanderung erkundeten wir interessante Bäume im Neuen Garten...

Wir (Männe und ich) werden nach Möglichkeit die nächste Wanderung wieder mitmachen.  Auf der Homepage "Natürlich Stimmig" von Herrn Fischer werden die Termine bekanntgegeben.

In der Bildergalerie möchte ich die Wanderung nachempfinden und vielleicht auch anregen, selbst einmal den Neuen Garten zu besuchen.


Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)

Der Amerikanische Tulpenbaum - gehört zur Familie der Magnoliengewächse. Es ist ein laubabwerfendes Gehölze. Besonderes Merkmalder Blätter: Die Blattspitze ist gestutzt. Der Amerikanische Tulpenbaum ist an der US-amerikanische Ostküste verbreitet und wächst auch auf Höhen bis 1500 m. Der Chinesische Tulpenbaum gedeiht in Wäldern in Höhen von 900 - 1000 m in Zentrum von China.

 

 

 

Finnenlinde (Tilia) hier ist eine Korrektur erforderlich, Bäume sind falsch bestimmt

Die Linden bilden eine Pflanzengattung innerhalb der  Familie der Malvengewächse. Laubabwerfende Bäume, Wuchshöhe 15-40 Meter. 



 Es gibt ca. 45 verschiedene Linden-Arten. Der süßliche Duft der Linden lockt viele Insekten (Bienen, Hummeln) an.

Das weiche Holz läßt sich gut bearbeiten. Bildhauer und Schnitzer schätzen das Lindenholz, ebenso die Möbelindustrie.


Blüten des rechts stehenden Lindenbaumes -  den Blüten nach zu urteilen, müsste es eine Sommerlinde sein.

Roteiche (Quercus rubra)


Die Roteiche ist ein starkwüchsiger Baum mit einer rundlichen Krone. Schöne rötliche Herbstfärbung. Stellt keine besonderen Standortansprüche und ist auch Stadtklimafest. Höhe ca. 20-25 Meter, kann bis zu 400 Jahre alt werden. Resistent gegen Schädlinge und schattenverträglich.

 

Das Marmorpalais im Neuen Garten - am Ufer des Heiligen See gelegen, ließ Friedrich Wilhelm II. in den Jahren von 1787-1793 errichten. Die Architekten Carl von Gontard und Carl Gotthard Langhans bauten ein Schlossgebäude im Stil des Frühklassizismus

 



weiße Magnolie  am Marmorpalais - beliebtes Ziergehölz. Es gibt ca. 300 Arten Magnolien

Törgebusch (?) Die Blüten strömen einen süßlichen Duft aus, der Hummeln u.a. andere Insekten anlockt

einfacher Jasmin und Klatschmohn

Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides)


...auch  Chinesisches Rotholz oder Wassertanne genannt. Der sommergrüne Baum erreicht Höhen von 30-35 m, bildet kräftiges Wurzelwerk bis in Tiefen von 50 - 100 cm. Das weiche Holz läßt sich gut bearbeiten. Sehr frosthart (bis -32°C) Die flachen Nadeln werden bis 3,5 cm lang.


Esskastanie 


Die Esskastanie, auch Edelkastanie, zählt zu den Buchengewächsen.

Die stärkehaltigen Früchte, auch Maronen genannt, sind essbar. Wer einmal Maronen gegessen hat, wird die Früchte sehr schätzen. Sie schmecken gekocht und auch geröstet wunderbar.

Schnurbaum

dieser schöne Japanische Schnurbaum steht am Marmorpalais. Die Hülsenfrüchte (August bis Oktober) enthalten bis zu sechs Samen, die durch Einschnürungen getrennt sind - daher der Name Schnurbaum.

der Schnurbaum von Innen. Bekannt aus als Honigbaum oder Perlschnurbaum. Alle Pflanzenteile sind stark giftig.

 Borkenhäuschen

Borkenhäuschen

Auf dem Rückweg kamen wir an der "Borkenküche" vorbei.

Auf der Tafel ist zu lesen:

"Das 1796 vom Hofzimmermeister Johann Gottlob David Brendel (1753-1803) errichtete Borkenhäuschen im Neuen Garten diente als Küchengebäude für die nahegelegene Muschelgrotte König Friedrich Wilhelms II. Der reetgedeckte und mit Eichenborke bekleidete Rundbau, gekrönt von einer in Kupfer getriebenen Eule, gehört zum Programm malerischer Staffagen im sentimentalen Landschaftspark. Das nach 1945... baufällige Häuschen wurde 1958 abgetragen. Dank einer Spende wurde das Borkenhäuschen 2010-2011 neu aufgebaut und 2012 mit Eichenborke bestückt."

Anmerkung:  Es war nicht ganz einfach, den Worten von Herrn Fischer zu folgen, diese auch aufzunehmen und gleichzeitig zu fotografieren. Ein gewisser Informationsverlust ist nicht auszuschließen. Ich hoffe, dass meine Beschreibung zu den Bildern so gut wie keine Fehler enthält. Wenn doch, wäre eine E-Mail mit Hinweisen sehr hilfreich. DANKE

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Der Neue Garten im Winter


Im Februar 2017 schenkte mir ein Naturfreund aus Potsdam folgende wunderschöne Bilder aus dem winterlichen Neuen Garten in Potsdam.

Die Bilder darf ich hier ausstellen.

Das Copyright liegt ausschließlich bei                  Herrn Frank Gyßling, Potsdam.












Marmorpalais im Neuen Garten

Sumpfzypresse am Maschinenteich

Weymouthskiefer (Pinus Strobus)

Sumpfzypresse (Taxodium distichum)

Sumpfzypresse, auch Sumpfeibe genannt, kannbis zu 1000 Jahre alt werden. Wuchshöhe bis 25 Meter

Stiel-Eiche (Quercus Robur) in Klein Lübars

 

 kurzer Steckbrief 

Die Stieleiche, auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt, ist eine Laubbaumart, die eine Höhe von 20 - 40 Meter erreicht. Stammdurchmesser bis zu 8 Meter, wenn der Baum frei steht.

Höchstalter liegt bei 500 bis 1000 Jahre.

 


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